Die Ragdoll - calming dolls - Original Ragdolls aus Helmstedt

Original Ragdolls
... of calming dolls
Title
Direkt zum Seiteninhalt

Die Ragdoll

Die Ragdoll zählt mit zu einer der schönsten Katzenrassen. Sie besitzt seidiges Fell und blaue Augen.
Oft wird die Ragdoll mit einem Hund verglichen, denn diese Rasse ist sehr anhänglich und verschmust.
Sie lieben es einfach, Gesellschaft zu haben und folgen ihren Menschen oft auf Schritt und Tritt.
Der Name Ragdoll heißt übersetzt so viel wie “Stoffpuppe” oder "Lumpenpuppe".
Dies leitet sich daher ab, dass die Ragdoll oft in den Armen ihrer Besitzer erschlafft und wie eine Puppe hinunterhängt.
Dann ähnelt sie wirklich einem Stofftier. Dies ist aber nicht krankheitsbedingt, sondern geschieht,
wenn sich die Ragdoll wohlfühlt. Sie erreicht sozusagen das höchste Entspannungslevel und lässt sich völlig gehen.
Die freundliche Katzenrasse kann dann stundenlang auf dem Schoß ihres Besitzers verweilen.
Rundum ist die Ragdoll eine wundervolle Rasse, die so viel Liebe versprüht.

Steckbrief:

Name: Ragdoll
Wissenschaftlicher Name: Felis silvestris catus
Herkunft: Kalifornien (USA)
Lebenserwartung: bis ca. 16 Jahre
Gewicht: 3,5 – 6,5 kg
Fellfarben: schwarz (seal), blaugrau (blue), schokoladenbraun (chocolate), lila (lilac)
Augenfarbe: blau
Charakter: sanft, verspielt, anhänglich, höflich, charakterfest

Wesen und Charakter der Ragdoll:

Ragdolls haben einen ausgeglichenen Charakter und sind sehr sanftmütig. Am liebsten folgen sie ihren Menschen überall hin. Die Rasse hat einen großen Körper und wirkt massiv, sie bewegt sich aber elegant und geschickt durch die Wohnung.
Die Ragdoll kann sehr gut als Wohnungskatze gehalten werden. Wichtiger als der Freigang ist für die Katze Aufmerksamkeit und Beschäftigung. Wer eine  Ragdoll zu Hause haben möchte, aber nicht ständig verfügbar ist, der sollte unbedingt eine zweite, friedfertige Katze hinzunehmen. Die Rasse ist sehr intelligent und liebt es, bespielt zu werden. Bei Streifzügen durch Wohnung oder Garten wird sie alles aufmerksam begutachten wollen. Da die  Ragdoll sehr menschenbezogen ist, wird diese oft mit einem Hund verglichen und lässt ihren Besitzer meistens nicht aus den Augen.
Es macht aber auch unglaublich viel Spaß ihr die benötigte Aufmerksamkeit zu geben, denn die Ragdoll ist sehr verspielt, fröhlich und kommt auch gut mit anderen Haustieren aus. Meistens ist es kein Problem die Rasse zusammen mit Hunden zu halten. Auch Kinder sind in der Regel kein Problem. Dies macht sie zu einer idealen Familienkatze. Neben den Spielsessions
ist die Ragdoll an sich eine sehr ruhige Katze. Man hört sie kaum miauen, außer sie möchte unbedingt Aufmerksamkeit haben, dann kann die Ragdoll mit ihrer angenehmen und unaufdringlichen Tonart schon mal gesprächig werden. Sie zeigt sich aber nie  aggressiv und hat ein verschmustes Wesen, was diese Rasse zu einem angenehmen Familienmitglied macht.

Herkunft & Geschichte der Rasse:

In den `60er Jahren begann die Zucht dieser Halblanghaarkatze in Kalifornien in den USA. Die Stammmutter der Ragdoll ist eine Katze mit Namen Josephine. Sie war eine „angoraähnliche“ Freigängerin, die einer Nachbarin von Ann Baker in Kalifornien gehörte. Aus einem Wurf dieser Katze bekam Ann Baker einen Kater, der einer „Birma-Katze“ ähnlich sah. Mit diesem Kater und weiteren Tieren baute Ann Baker eine Linienzucht auf und gab der so von ihr neu erzüchteten Rasse den Namen Ragdoll, was auf Deutsch etwa Stoffpuppe bedeutet, manchmal auch Lumpenpuppe genannt. Den Namen wählte Ann Baker aufgrund der Tatsache, dass sich ihre Katzen einfach schlaff hängen ließen, wenn man sie hoch nahm – wie eine aus Stofffetzen gefertigte Lumpenpuppe. Durch diese Verhaltensveränderung gab es auch Gerüchte, dass diese Rasse ein verändertes Schmerzverhalten hätte, was manche dazu verleitete, das Schmerzverhalten der Tiere zu testen. Bei tiergerechten Untersuchungen stellte sich dann heraus, dass es keinerlei Veränderungen im Schmerzverhalten gibt.
Aufgrund der rigiden Zuchtvorgaben von Ann Baker (sie ließ sich die Bezeichnung Ragdoll patentieren und erhob auf jedes Tier, das aus ihren Linien stammte, eine Lizenzabgabe) wurde die Zucht mit den „original Baker'schen Ragdolls“ ziemlich schwierig. Zum Glück für die Zucht hatten sich schon früh die Familien Dayton (Cattery Blossom-Time) und Chambers (Cattery Ragnarok) von Ann Baker getrennt und konnten lizenzfrei ihre Zuchten weiterführen.
Diese zwei Catteries führten die Ragdoll-Zucht im Wesentlichen zu dem, was sie heute im traditionellen Bereich ausmacht: Tiere in den Farben seal, blue, chocolate und lilac mit den Zeichnungsvarianten mitted, colourpoint und bicolour.
Die Rasse der Ragdoll ist übrigens die einzige Katzenart, auf  die ein Patent angemeldet ist.
1983 kamen die ersten Ragdollkatzen über England nach Deutschland und sind seitdem auch hier bekannt und beliebt.
Im Januar 1992 erfolgte die Rasseanerkennung durch die FiFe.

Körperbau:

Nach dem Standard der Fédération Internationale Féline ist die Ragdoll eine massive, große Katze mit mittlerem Knochenbau und  muskulösem Körper. Sie hat eine kräftige Gesamterscheinung. Der Kopf  soll von mittlerer Größe sein, breit, keilförmig zulaufen und zwischen  den Ohren flach sein. Sie hat mittelgroße Ohren, die runde Spitzen haben  und weit auseinander stehen. Der Hals ist kurz und kräftig. Die Beine  sind mittellang, die hinteren etwas länger, wodurch die Rückenlinie nach vorne abfällt. Der Schwanz ist lang, gut behaart und buschig. Das  dichte Fell ist von mittlerer Länge, hat eine weiche, seidige Struktur  und liegt am Körper an.

Farbschläge:

Ann Baker ließ sich seinerzeit die genetisch nachgewiesenen Farben und Variationen patentieren.
Damit ist die "originale Ragdoll" die einzige patentierte Katzenrasse weltweit. Die traditionellen und patentierten Farben der Ragdoll sind seal, deren Verdünnung blue darstellt und chocolate, deren Verdünnung lilac ist.
Die patentierten Zeichnungsvarianten sind bicolour, colourpoint und mitted.
Einige Vereine lassen auch diverse weitere Farben und Variationen zu.
Da die Ragdoll eine Point-Katze ist, werden die Jungen weiß geboren und erlangen ihre Fellfarbe erst im Laufe der Zeit.

Geeignete Aktivitäten für die Ragdoll:

Die Ragdoll braucht nicht unbedingt Freigang. Beschäftigung braucht die Rasse aber trotzdem. Viele Katzen finden es sehr schön, wenn sie einen Aussichtsplatz am Fenster haben und von dort aus alles beobachten können. Der Ragdoll kann schnell langweilig werden und braucht konstante Beschäftigung. Freigang nehmen sie natürlich auch gerne an, aber am meisten ist die Ragdoll daran interessiert mit ihrem Menschen zusammen zu sein. Selbst ein Spaziergang an der Leine ist für diese Katzenrasse eine angenehme Aktivität. Wer nicht andauernd für seine Katze da sein kann, der sollte sich auf jeden Fall eine Zweitkatze zulegen. Die Ragdoll hat zwar keinen ausgeprägten Jagdtrieb, sie lässt sich aber sehr gerne auf intensive Spiele ein.


Zurück zum Seiteninhalt