- Original Ragdollzucht of calming dolls - traditionelle Ragdolls aus Helmstedt !

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Rassemerkmale:

Eine Ragdoll ist eine Halblanghaarkatze und eine Pointkatze mit blauen Augen.
Es ist eine relativ junge Rasse, sie entstand in den 60ern in den USA und 1983 kamen die ersten Zuchtkatzen über England nach Deutschland.
Im Januar 1992 erfolgte die Rasseanerkennung durch die FiFe.
Eine Pointkatze hat farbige Fellzeichnungen (sog. Points) an Ohren, Nase, Pfoten und Schwanz; es gibt die traditionellen Farben: seal (schwarzbraun), blue (blaugrau), chocolate (schokoladenfarben) und lilac (helles taubengrau mit leichtem rosa Ton); es gibt noch weitere zulässige Farben, auf die ich aber nicht weiter eingehen möchte.
Ragdolls sind große Katzen und Spätentwickler, mit etwa 3-4 Jahren sind sie erst richtig ausgewachsen und ausgefärbt.
Katzenbabys werden vollkommen weiß geboren und ihre Points prägen sich erst nach und nach aus.
Es gibt folgende Variationen:
- colourpoint (Maske, Ohren, Beine, Pfoten und Schwanz haben abgesetzte Färbungen,
  die Körperfarbe ist heller und Nase und Fußballen sind farbig)
- mitted (engl.: behandschuht, wie colourpoint, aber ein weißes Kinn, einen durchgehenden
  weißen Bauchstreifen vom Latz bis zum Schwanzansatz reichend,   
  weiße Handschuhe an den Vorderpfoten, an den Hinterpfoten weiße Stiefel,
  rosa Fußballen, evtl. eine schmale, weiße Blesse auf der Nase)
- bicolour (Maske, Ohren und Schwanz pointfarben, die Maske hat ein weißes,
  umgedrehtes "V", weiße Beine, Pfoten und Bauch, Nase und Fußballen sind rosa)


Der Charakter

Die Ragdoll ist eine friedliebende, sanfte Katze, die sehr an ihrem Menschen hängt ohne dabei aufdringlich zu sein und die Gesellschaft sehr schätzt,
berufstätige Ragdollbesitzer sollten ihrer Katze einen Artgenossen gönnen (Rasse egal, bloß sehr dominante oder lebhafte Katzen sind nicht so geeignet),
eine Ragdoll ist sehr gut als Familienkatze geeignet aufgrund ihres Wesens und ihrer Anpassungsfähigkeit.
Die meisten Ragdolls lieben es herumgetragen zu werden, es gibt aber auch Ausnahmen.
Ragdolls sind die "Hunde" unter den Katzen, sie apportieren gern kleinere Dinge, wie Plüschbälle und lassen sich ganz gut erziehen, da sie intelligent und lernwillig sind.
Alles in allem eine unkomplizierte Rasse.



Geschichte (Quelle: Wikipedia)
Die Ragdoll ist eine Anfang der 1960er Jahre erzüchtete Katzenrasse.

Die Stammmutter der Ragdoll ist eine Katze mit Namen Josephine. Sie war eine „angoraähnliche“ Freigängerin, die einer Nachbarin von Ann Baker in Kalifornien gehörte. Aus einem Wurf dieser Katze bekam Ann Baker einen Kater, der einer „Birma-Katze“ ähnlich sah. Mit diesem Kater und nicht weiter bekannten Tieren baute Ann Baker eine Linienzucht auf, und gab der so von ihr neu erzüchteten Rasse den Namen Ragdoll, was auf Deutsch etwa Stoffpuppe bedeutet, manchmal auch Lumpenpuppe genannt. Den Namen wählte Ann Baker aufgrund der Tatsache, dass sich ihre Katzen einfach schlaff hängen ließen, wenn man sie hoch nahm - wie eine aus Stofffetzen gefertigte Lumpenpuppe. Durch diese Verhaltensveränderung gab es auch Gerüchte, dass diese Rasse ein verändertes Schmerzverhalten hätte, was manche dazu verleitete, das Schmerzverhalten der Tiere zu testen. Bei tiergerechten Untersuchungen stellte sich dann heraus, dass es keinerlei Veränderungen im Schmerzverhalten gibt.

Aufgrund der rigiden Zuchtvorgaben von Ann Baker (sie ließ sich die Bezeichnung Ragdoll patentieren und erhob auf jedes Tier, das aus ihren Linien stammte, eine Lizenzabgabe) wurde die Zucht mit den „original Baker'schen Ragdolls“ ziemlich schwierig. Zum Glück für die Zucht hatten sich schon früh die Familien Dayton (Cattery Blossom-Time) und Chambers (Cattery Ragnarok) von Ann Baker getrennt und konnten lizenzfrei ihre Zuchten weiterführen.

Diese zwei Catteries führten die Ragdoll-Zucht im Wesentlichen zu dem, was sie heute im traditionellen Bereich ausmacht: Tiere in den Farben seal, blue, chocolate und lilac mit den Zeichnungsvarianten mitted, colourpoint und bicolour.


Körperbau

Nach dem Standard der Fédération Internationale Féline ist die Ragdoll eine massive, große Katze mit mittlerem Knochenbau und muskulösem Körper. Sie hat eine kräftige Gesamterscheinung. Der Kopf soll von mittlerer Größe sein, breit, keilförmig zulaufen und zwischen den Ohren flach sein. Sie hat mittelgroße Ohren die runde Spitzen haben und weit auseinander stehen. Der Hals ist kurz und kräftig. Die Beine sind mittellang, die hinteren etwas länger, wodurch die Rückenlinie nach vorne abfällt. Der Schwanz ist lang, gut behaart und buschig. Das dichte Fell ist von mittlerer Länge, hat eine weiche, seidige Struktur und liegt am Körper an.


Farbschläge

Ann Baker ließ sich seinerzeit die genetisch nachgewiesenen Farben und Variationen patentieren. Damit ist die "originale Ragdoll" die einzige patentierte Katzenrasse weltweit. Die traditionellen und patentierten Farben der Ragdoll sind seal (schwarz), deren Verdünnung blue darstellt, und chocolate, deren Verdünnung lilac ist. Die patentierten Zeichnungsvarianten sind bicolour, colourpoint und mitted. Einige Vereine lassen auch diverse weitere Farben und Variationen zu.

Da die Ragdoll eine Point-Katze ist, werden die Jungen weiß geboren und erlangen ihre Haarfarbe erst im Laufe der Zeit.
 
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